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„Die Rächer“ - Jüdische Vergeltungsaktionen in Nürnberg

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Kurz nach Ende des 2. Weltkrieges formierte sich eine Gruppe jüdischer Holocaust Überlebender um Vergeltung für das von den Deutschen begangene millionenfache Morden zu verüben. Geplant waren unterschiedliche Aktion: Von Massenvergiftungen bis hin zu Mordanschlägen auf verantwortliche hohe Nazis. Eines der Ziele war das Nürnberger Wasserwerk. Diese Operation wurde jedoch frühzeitig von der späteren israelischen Staatsführung verhindert. Auch ein Angriff auf die NS-Kriegsverbrecher, die in Nürnberg vor Gericht standen, erwies sich als nicht durchführbar.
Schliesslich gelang es der Gruppe sich in eine Nürnberger Grossbäckerei am Schleifweg einzuschleusen. Von dort wurde das SS-Internierungslager in Langwasser mit Brot beliefert. Angehörige der Organisation Nakam (dt. „Die Rächer“) bestrichen etwa 3.000 Brotlaibe mit Arsen. Tausende Nazi-Funktionäre erlitten Vergiftungen und mussten in Hospitälern behandelt werden.
Die MEDIENWERKSTATT spürte den Kommandanten der Nürnberger Gruppe und einen der „Bäcker“ in Israel auf. Die beiden Zeitzeugen berichten - erstmals einem deutschen Fernsehteam - über ihre Beweggründe und Einzelheiten der damaligen Aktionen.
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